Anfallsbegleitung bei funktionellen dissoziativen Anfällen
| Kursnr. | 27-EP087 |
| Beginn | Fr., 01.01.2027 |
| Ende | Fr., 31.12.2027 |
| Uhrzeit | - Uhr |
| Anmeldeschluss | 04.12.2026 |
| Dauer | 1 Tag |
| Kursort | wird noch bekannt gegeben |
| Gebühr | 0,00 € |
Dieses Angebot wird auf Anfrage angeboten.
Kursbeschreibung
Anfallsbegleitung bei funktionellen dissoziativen Anfällen - Kompetenzen erweitern und professionelle Unterstützung bieten
Psychogene nicht-epileptische Anfälle – Fortbildung, Fall- und Teamberatung
In diesem Seminar werden die Teilnehmenden in die Einteilung und Unterscheidung psychogener Anfallszustände eingeführt, wobei das Phänomen "Dissoziation" in klinisch-historischem Zusammenhang betrachtet wird. Es werden verschiedene Erklärungsmodelle für dissoziative Anfälle vorgestellt. Des Weiteren werden Diagnosestellung und Behandlungsmöglichkeiten für dissoziative Anfälle behandelt, einschließlich der Aktivierung der Selbstbeobachtung, der Anwendung antidissoziativer Strategien und Skills nach DBT sowie der Anfallskontrolle und Anfallsreflexion als Behandlungstechniken. Zudem werden Aspekte der Anfallsbegleitung, wie die Präferenzen der Betroffenen, Sicherheitsaspekte, Grenzen der Begleitung und die Dosierung von Zuwendung und Aufmerksamkeit, sowie die eigene Haltung der Begleitenden in Bezug auf Empathie, professionelle Distanz, Akzeptanz und Konfrontation thematisiert.
Es werden praxisnahe Fallbeispiele und Teamberatung angeboten, um den Transfer des Gelernten in den Arbeitsalltag zu unterstützen. Das Seminar kann als Inhouse-Schulung gebucht werden und wird von erfahrenen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der psychogenen nichtepileptischen Anfälle geleitet.
Lernergebnisse
Die Teilnehmenden:
- können psychogene Anfallszustände einteilen und von anderen Anfallsarten unterscheiden.
- verstehen das Phänomen der Dissoziation sowie verschiedene Erklärungsmodelle für dissoziative Anfälle.
- kennen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für dissoziative Anfälle, einschließlich der Aktivierung der Selbstbeobachtung, der Anwendung antidissoziativer Strategien und Skills nach DBT sowie der Anfallskontrolle und Anfallsreflexion.
- können Aspekte der Anfallsbegleitung berücksichtigen, wie die Präferenzen der Betroffenen, Sicherheitsaspekte, Grenzen der Begleitung und die Dosierung von Zuwendung und Aufmerksamkeit.
- haben eine eigene professionelle Haltung entwickelt in Bezug auf Empathie, professionelle Distanz, Akzeptanz und Konfrontation bei der Anfallsbegleitung.
Dieses Angebot bieten wir auf Anfrage an. Setzen Sie sich gerne dazu mit uns in Verbindung oder nutzen den Button "Inhouse-Anfrage stellen".
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