Freiheitsentziehung in der Eingliederungshilfe: Verantwortlich handeln
| Kursnr. | 26-PT232 |
| Beginn | Di., 05.05.2026 |
| Ende | Di., 05.05.2026 |
| Uhrzeit | 08:30 - 16:30 Uhr |
| Anmeldeschluss | 07.04.2026 |
| Dauer | 1 Tag |
| Kursort | 33617 Bielefeld |
| Gebühr |
Teilnahmegebühr inkl. Basispaket: 198,80 € Teilnahmegebühr ohne Basispaket: 175,00 € |
Kursbeschreibung
Freiheitsentziehung greift tief in die Grundrechte von Menschen ein – sie darf nur unter engen Voraussetzungen und mit größter Sorgfalt erfolgen.
In dieser Fortbildung erhalten Sie rechtliches Grundlagenwissen und lernen, wie Sie mit Unsicherheiten im Berufsalltag professionell umgehen können.
Im Alltag der Eingliederungshilfe kann es zu Situationen kommen, in denen eine Freiheitsentziehung wie z. B. freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) erwogen oder angewendet wird. Dieses Tagesseminar sensibilisiert für die rechtlichen, ethischen und praktischen Aspekte solcher Maßnahmen und unterstützt Fachkräfte dabei, Handlungssicherheit zu gewinnen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Auseinandersetzung mit Alternativen und auf dem Schutz der betroffenen Personen. Gemeinsam mit einer erfahrenen Juristin werden konkrete Fallbeispiele bearbeitet, rechtliche Rahmenbedingungen erläutert und die eigene Haltung reflektiert. Ziel ist es, Möglichkeiten der Begrenzung oder Vermeidung von Freiheitsentziehung zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln.
Zielgruppe:
Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe, die ihr Wissen zum Umgang mit Freiheitsentziehung vertiefen und ihre Handlungskompetenz im Berufsalltag erweitern möchten.
Lernziele:
- Die Teilnehmenden erwerben Grundlagenwissen zur rechtlichen Einordnung von Freiheitsentziehungen und deren Voraussetzungen.
- Sie setzen sich mit ethischen und strafrechtlichen Aspekten kritisch auseinander.
- Sie reflektieren Entscheidungssituationen im Spannungsfeld zwischen Schutz und Selbstbestimmung.
- Sie analysieren konkrete Fallbeispiele mit juristischer Unterstützung und leiten rechtlich fundierte Handlungsoptionen ab.
- Sie entwickeln praxisorientierte Alternativen zur Freiheitsentziehung im Sinne eines umfassenden Gewaltschutzes.
Voraussetzung:
Vor der Teilnahme ist das digitale Basismodul Gewaltschutz zu absolvieren. Es dauert etwa 30 Minuten und kann zeitlich flexibel bearbeitet werden. Das Modul wird automatisch dem Warenkorb hinzugefügt. Ca. 4 Wochen vor Seminarbeginn erhalten Sie die Zugangsdaten und können das Modul eigenständig auf unserer Lernplattform absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Sollten Sie das Modul bereits separat gebucht oder absolviert haben, können Sie dies im letzten Schritt der Anmeldung anpassen.
Die Teilnahme an unseren Seminaren beinhaltet eine umfassende Betreuung sowie Tagungsgetränke. Für Verpflegung während der Pausen verweisen wir gerne auf nahegelegene Optionen wie Bäckereien, Kantinen, Imbisse oder Supermärkte, die eine Vielzahl von Speisen anbieten.




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