Zwischen Sucht und Psyche – Doppeldiagnosen verstehen und begleiten
| Kursnr. | 26-PT209 |
| Beginn | Do., 07.05.2026 |
| Ende | Do., 07.05.2026 |
| Uhrzeit | 09:00 - 17:00 Uhr |
| Anmeldeschluss | 09.04.2026 |
| Dauer | 1 Tage |
| Kursort | 33617 Bielefeld |
| Gebühr | 175,00 € |
Kursbeschreibung
Komorbide Störungen in der Suchtarbeit erkennen, einordnen und sicher handeln
Menschen mit Suchterkrankungen leiden häufig zusätzlich an anderen psychischen Störungen. Diese sogenannten Doppeldiagnosen erschweren nicht nur die Diagnostik, sondern stellen auch besondere Anforderungen an die Beziehungsgestaltung und an die Zusammenarbeit im Hilfesystem.
Diese eintägige Fortbildung bietet einen fundierten Einstieg in das Thema Doppeldiagnosen im Kontext der Suchtarbeit. Teilnehmende erhalten einen Überblick über typische Symptomkonstellationen und lernen, wie trotz Komplexität tragfähige Arbeitsbeziehungen gestaltet werden können. Fallorientiertes Arbeiten und praxisnahe Methoden ermöglichen den direkten Transfer in den beruflichen Alltag.
Zielgruppe
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende im Sozial- und Gesundheitswesen, die mit Menschen mit Suchterkrankungen arbeiten – insbesondere dort, wo zusätzlich psychische Erkrankungen das Hilfe- und Beratungsgeschehen mitbestimmen.
Inhalte der Fortbildung
- Grundlagen zu Doppeldiagnosen
Häufigkeit, typische Kombinationen und systemische Relevanz - Diagnostische Abgrenzung und Wechselwirkungen
Was ist Sucht, was ist psychische Erkrankung – und wie beeinflusst sich beides? - Arbeiten mit komplexen Fallverläufen
Nähe und Distanz, Umgang mit herausforderndem Verhalten, Beziehungsaufbau - Kooperation zwischen Systemen
Möglichkeiten und Grenzen interdisziplinärer Zusammenarbeit - Fallarbeit und methodischer Austausch
Reflexion konkreter Praxissituationen, methodische Zugänge, kollegialer Austausch
Lernziele
- Sie können Doppeldiagnosen im Arbeitskontext erkennen und besser einordnen.
- Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit komplexen psychosozialen Konstellationen.
- Sie kennen stabilisierende Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit betroffenen Menschen.
- Sie können gezielt mit anderen Akteuren im Hilfesystem zusammenarbeiten.
Die Teilnahme an unseren Seminaren beinhaltet eine umfassende Betreuung sowie Tagungsgetränke. Für Verpflegung während der Pausen verweisen wir gerne auf nahegelegene Optionen wie Bäckereien, Kantinen, Imbisse oder Supermärkte, die eine Vielzahl von Speisen anbieten.




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