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Kursdetails

Sonderpädagogische Zusatzqualifikation (SPZ) - einjährig

Kursnr. 26-PT196B
Beginn Di., 16.06.2026
Ende Fr., 25.06.2027
Uhrzeit 08:30 - 16:00 Uhr
Anmeldeschluss 28.02.2025
Dauer 31 x Tage
Kursort 33617 Bielefeld
Gebühr 3360,00 €

Bitte senden Sie uns hierfür eine Bewerbung zu. Weitere Details können Sie der Ausschreibung entnehmen.


Kursbeschreibung

Diese Qualifikation basiert auf den Vorgaben des § 9 WVO und den Empfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung für die Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung.


Erweitern Sie Ihre fachlichen und praktischen Fähigkeiten, um Menschen mit Behinderung in der beruflichen Teilhabe personenzentriert zu begleiten. 


Mit unserer Weiterbildung erhalten Sie die Qualifikation, um Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen nach einem personenzentrierten Ansatz durchzuführen und Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.



Zielgruppe dieser Qualifikation:

Diese Qualifikation richtet sich an Mitarbeitende in Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie bei anderen Leistungsanbietern gemäß § 60 SGB IX. Sie ist speziell für jene gedacht, die im Bereich der beruflichen Bildung, in Arbeitsbereichen oder in der Förderung und Begleitung beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind.


Zudem sind Zusatzqualifikationen in Ihrem Arbeitsfeld sowie Erfahrungen in dem Verfassen von Projektberichten und Projektpräsentationen von Vorteil. Die Teilnehmenden trauen sich zu, Inhalte auch selbständig zu erarbeiten und zu vertiefen und sich weitgehend selbständig auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.



Inhalte und erworbene Kompetenzen:

Teilnehmende dieser Qualifikation erwerben umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:


  • Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert planen, steuern und gestalten: Von der Kompetenzermittlung in Eingangsverfahren und Beruflicher Bildung über die Bedarfsfortschreibung bis zur Wirkungskontrolle der Leistungen im Arbeitsbereich – wir vermitteln fundiertes Wissen, um das Gesamtplanverfahren personenzentriert zu gestalten. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) sowie des Bedarfsermittlungsinstruments.
  • Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten: Vertiefen des personenzentrierten Ansatzes anhand von Methoden und Konzepten, um die berufliche Entwicklung Ihrer Klienten/-innen gemäß ihren Wünschen und dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) zu planen und umzusetzen.
  • Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, steuern und gestalten: Förderung von Kommunikations- und Beratungstechniken.
  • Verständnis der Verantwortlichkeiten: Klärung der Rollen und Verantwortlichkeiten von Leistungsträgern, Leistungserbringern und Leistungsberechtigten.
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen, gestalten und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert gestalten: Planung von Teilhabeprozessen und Methoden der Arbeitsanleitung, die praktisch im Arbeitsalltag angewendet werden können.
  • Rechtliche Grundlagen und Handlungssicherheit: Wissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen des Handelns sowie die Vorschriften für Werkstätten für Menschen mit Behinderung und andere Leistungsanbieter. Handlungssicherheit durch die Auseinandersetzung mit relevanten Themen, die die Klienten/-innen am Arbeitsplatz beeinflussen.
  • Behinderungs- und Krankheitsbilder sowie spezifische Verhaltensweisen: Verständnis und Umgang mit verschiedenen Behinderungsbildern und spezifischen Verhaltensweisen.
  • Reflektiertes Selbstverständnis der Rolle: Entwicklung eines reflektierten Selbstverständnisses der Rolle als Assistenz.
  • Gesundheits- und Selbstmanagement: Strategien zur Förderung der Gesundheit und des Selbstmanagements.
  • Gewaltschutz, Deeskalations- und Konfliktmanagement: Wissen um die Formen der Gewalt und eine damit einhergehende Sensibilisierung. Techniken zur Konfliktlösung und Deeskalation in herausfordernden Situationen.
  • Projekt- und Qualitätsmanagement: Fähigkeiten im Management von Projekten und der Sicherung von Qualitätsstandards.
  • Unterschiedliche Konzepte der beruflichen Teilhabe über Exkursionen: Einblicke in verschiedene Konzepte der beruflichen Teilhabe durch praktische Exkursionen.
  • Präsentations- und Moderationstechniken: Entwicklung von Fähigkeiten zur Präsentation und Moderation von Inhalten und Gruppen.



Zeitlicher Ablauf der Qualifikation:

Die Teilnehmer/innen der einjährigen Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation SPZ absolvieren diese Fortbildung im Kursverbund mit den Teilnehmer/innen der einjährigen Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (gFAB).


Inhaltlich gleich, unterscheiden sich beide Formen der Qualifikation in der Abschlussprüfung.


Die Teilnehmer/innen der SPZ erlangen ihren Abschluss über die Durchführung und Dokumentation eines praxisbezogenen Projekts und dessen Präsentation mit einem Fachgespräch vor einer institutsinternen Prüfungskommission.




Wir bieten eine praxisorientierte Weiterbildung, die bundesweite Rechtsgrundlagen erfüllt. Die Qualifikation erstreckt sich über ein Jahr und beinhaltet folgende Elemente:

  • Präsenzwochen in Bielefeld Bethel: Die Qualifikation findet in 6 Kurswochen statt, jeweils von montags bis freitags außerhalb der Schulferien NRW. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Zeitplan.
  • Selbstorganisierte Treffen in Intervisionsgruppen: An drei einzelnen Tagen über ein Jahr hinweg organisieren die Teilnehmenden themenbezogene Treffen in Intervisionsgruppen. Diese Treffen dienen dem Erfahrungsaustausch und der Vertiefung der Lerninhalte.
  • Praktikum: Innerhalb der Ausbildung absolvieren die Teilnehmenden ein einwöchiges Praktikum in einer selbstgewählten Einrichtung. Dieses Praktikum ermöglicht den Einblick in unterschiedliche Arbeitsfelder und die Anwendung der erlernten Methoden.
  • Freistellung: Für die Teilnahme an den Präsenzterminen und den Treffen der Intervisionsgruppen sind die Teilnehmer/-innen von ihren Einrichtungen freizustellen. Den Teilnehmenden sollten nach Absprache mit den Dienstvorgesetzten für die Durchführung des Projekts insgesamt 7 Arbeitstage, für die Verschriftlichung 2 Arbeitstage zur Verfügung gestellt werden.



Methodik, Sozialform und Prüfungsvorbereitung:

  • Praxisorientierung: Die Teilnehmenden bearbeiten konkrete Beispiele aus ihrem Arbeitsalltag und wenden die erweiterten und/oder neu erworbenen Kenntnisse im beruflichen Umfeld an.
  • Sozialform: Es findet ein abwechslungsreicher Wechsel von Kleingruppen-, Plenumsarbeit und individueller Lernzeit statt, um immer wieder die gemeinsame Haltung zu diskutieren und Lerninhalte zu verinnerlichen.
  • Exkursionen: Exkursion/en in Einrichtungen der Teilnehmenden während der Ausbildung bieten die Gelegenheit, praktische Einblicke zu gewinnen und voneinander zu lernen.
  • Wechselnde Dozenten und Dozentinnen: Die unterschiedlichen Themenschwerpunkte werden von verschiedenen fachspezifischen Dozenten und Dozentinnen vermittelt.
  • Kursleitung als stetige Ansprechperson: Während der gesamten Weiterbildung ist eine erfahrene Kursleitung für den Kurs zuständig.
  • Wöchentliche Wiederholungsfragen: In jeder Kurswoche bearbeiten die Teilnehmenden Wiederholungsfragen, die gemeinsam mit der Kursleitung ausgewertet und besprochen werden. Dies fördert das Verständnis und die Vertiefung des Lernstoffs.
  • Lernplattform Moodle: Ein Zugriff auf alle Materialien und Kursinhalte sowie der Austausch unter den Kursteilnehmenden ist jederzeit über die Lernplattform Moodle möglich. Dies unterstützt das eigenständige Lernen und die Vernetzung der Teilnehmenden.
  • Umfassende Vorbereitung auf die Abschlussprüfung: die einjährige Qualifikation beinhaltet eine intensive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung aus unterschiedlichen Komponenten.
  • Präsentations- und Moderationstechniken: Die Teilnehmenden erlernen und üben Präsentations- und Moderationstechniken, die sie für die erfolgreiche Durchführung ihrer Projektpräsentation benötigen.

 


Abschlussprüfung zur Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation (SPZ)


Die Abschlussprüfung gliedert sich in zwei Teile:


  1. Praxisbezogenes, personenorientiertes Projekt:
    • Durchführung: Die Teilnehmenden führen über einen Zeitraum von 3 Monaten ein praxisbezogenes, personenorientiertes Projekt mit einem oder mehreren Klienten/-innen ihrer eigenen Einrichtung durch
    • Projektarbeit: Die Erstellung einer schriftlichen und benoteten Projektarbeit ist Teil dieses Projekts.


  1. Präsentation des personenorientierten Projekts:
    • Prüfungsausschuss: Die Präsentation erfolgt vor einem Prüfungsausschuss des Instituts Bildung & Beratung Bethel.
    • Fachgespräch: Im Anschluss an die Präsentation findet ein Fachgespräch statt.
    • Dauer: Insgesamt 45 Minuten, auch dieser Prüfungsteil wird separat benotet.


Erfolgreicher Abschluss: Die Sonderpädagogische Zusatzqualifikation für Fachkräfte in der WfbM ist erfolgreich abgeschlossen, wenn beide Prüfungsteile erfolgreich bestanden sind.



Voraussetzungen für die Zulassung zu dieser Qualifikation:


Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung anerkannten Ausbildungsberuf und einer sich anschließenden mindestens zweijährigen, einschlägigen Berufspraxis


oder

  • eine erfolgreich abgeschlossene Abschlussprüfung in einem auf der Grundlage eines Berufszulassungsgesetzes geregelten Heilberuf oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheits- und Sozialwesen und eine sich anschließende mindestens zweijährige einschlägige Berufspraxis
  • ein erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine sich anschließende mindestens zweijährige, einschlägige Berufspraxis
  • eine mindestens sechsjährige Berufspraxis


Sechs Monate der nachzuweisenden Berufspraxis müssen in Aufgabenbereichen geleistet worden sein, die wesentliche Bezüge zu den in § 1 (3) GFABPrV) genannten Aufgaben einer geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung haben.

Darüberhinausgehende Zulassungen unterliegen einer Einzelfallprüfung.


Hinweis:

Für die Teilnahme an einer verkürzten Form der SPZ bei Bildung & Beratung ist die vorherige Durchführung unseres Assessment-Centers zur gFAB mit dem Ergebnis der Empfehlung zu einer verkürzten Form der Sonderpädagogischen Zusatzqualifikation erforderlich. Weitere Informationen finden Sie dazu im Angebot Assessment-Center.


Die Teilnahme an unseren Seminaren beinhaltet eine umfassende Betreuung sowie Tagungsgetränke. Für Verpflegung während der Pausen verweisen wir gerne auf nahegelegene Optionen wie Bäckereien, Kantinen, Imbisse oder Supermärkte, die eine Vielzahl von Speisen anbieten.


Weitere Angebote

Tagungszentrum Bethel - Haus Nazareth (N7)

Nazarethweg 7, 33617 Bielefeld
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Tagungszentrum Bethel - Haus Nazareth (N5)

Nazarethweg 5, 33617 Bielefeld
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Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
16.06.2026
Uhrzeit
08:30 - 12:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
07.09.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
08.09.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
09.09.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
10.09.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
11.09.2026
Uhrzeit
08:30 - 12:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
05.10.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
06.10.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
07.10.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
Datum
08.10.2026
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.05
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