Bildung Beratung Bethel
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Kursdetails

Qualifikation zur gFAB - eigenständige Prüfungsvorbereitung

Kursnr. 26-PT194C
Beginn Mi., 04.11.2026
Ende Fr., 25.06.2027
Uhrzeit 08:30 - 16:00 Uhr
Anmeldeschluss 28.02.2025
Dauer 8 Tage
Kursort Onlineseminar
Gebühr 1900,00 €

Bitte senden Sie uns hierfür eine Bewerbung zu. Weitere Details können Sie der Ausschreibung entnehmen.


Kursbeschreibung

Erweitern Sie Ihre fachlichen und praktischen Fähigkeiten, um Menschen mit Behinderung in der beruflichen Teilhabe personenzentriert zu begleiten.


Mit unserer Weiterbildung erlangen Sie die Qualifikation, um Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen nach einem personenzentrierten Ansatz durchzuführen und Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.


Zielgruppe dieser Qualifikation:

Diese Qualifikation richtet sich an Mitarbeitende in Werkstätten für Menschen mit Behinderung sowie bei anderen Leistungsanbietern gemäß § 60 SGB IX. Sie ist speziell für jene gedacht, die im Bereich der beruflichen Bildung, in Arbeitsbereichen oder in der Förderung und Begleitung beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sind. 


Diese Form der Qualifikation erfordert umfassende fachliche Vorkenntnisse und Zusatzqualifikationen in Ihrem Arbeitsfeld sowie Erfahrungen im eigenständigen und selbstorganisierten Lernen. Die Teilnehmenden trauen sich zu, Inhalte selbständig zu erarbeiten und zu vertiefen und sich weitgehend selbständig auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.


Inhalte und nachzuweisende Kompetenzen: 

Teilnehmende dieser Qualifikation belegen mit dem Bestehen der Abschlussprüfung umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten in folgenden Bereichen:

  • Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert planen, steuern und gestalten: Von Kompetenzermittlung in Eingangsverfahren und Beruflicher Bildung über die Bedarfsfortschreibung bis zur Wirkungskontrolle der Leistungen im Arbeitsbereich – Sie können das Gesamtplanverfahren personenzentriert gestalten. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) sowie des Bedarfsermittlungsinstruments.
  • Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten: Sie haben den personenzentrierten Ansatz vertieft und kennen Methoden und Konzepte, um die berufliche Entwicklung Ihrer Klienten/-innen gemäß ihren Wünschen und dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) zu planen und umzusetzen.
  • Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, steuern und gestalten: Sie können unterschiedliche Kommunikations- und Beratungstechniken zur Förderung einsetzen.
  • Verständnis der Verantwortlichkeiten: Sie können die Rollen und Verantwortlichkeiten von Leistungsträgern, Leistungserbringern und Leistungsberechtigten differenzieren.
  • Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen, gestalten und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert gestalten: Sie können Teilhabeprozesse planen und Methoden der Arbeitsanleitung praktisch im Arbeitsalltag anwenden. 
  • Rechtliche Grundlagen und Handlungssicherheit: Sie wissen um die rechtlichen Rahmenbedingungen des Handelns sowie die Vorschriften für Werkstätten für Menschen mit Behinderung und andere Leistungsanbieter. Sie haben Handlungssicherheit durch die Auseinandersetzung mit relevanten Themen erlangt, die die Klienten/-innen am Arbeitsplatz beeinflussen.
  • Behinderungs- und Krankheitsbilder sowie spezifische Verhaltensweisen: Sie verfügen über ein Verständnis und Umgang mit verschiedenen Behinderungsbildern und spezifischen Verhaltensweisen.
  • Reflektiertes Selbstverständnis der Rolle: Sie haben ein reflektiertes Selbstverständnis für Ihre Rolle als Assistenz entwickelt.
  • Gesundheits- und Selbstmanagement: Sie kennen Strategien zur Förderung der Gesundheit und des Selbstmanagements.
  • Gewaltschutz, Deeskalations- und Konfliktmanagement: Sie wissen um die Formen der Gewalt und sind dazu sensibilisiert. Sie kennen Techniken zur Konfliktlösung und Deeskalation in herausfordernden Situationen.
  • Projekt- und Qualitätsmanagement: Sie haben Fähigkeiten im Management von Projekten und der Sicherung von Qualitätsstandards erlangt.
  • Präsentations- und Moderationstechniken: Sie haben Fähigkeiten zur Präsentation und Moderation von Inhalten und Gruppen entwickelt.


Zeitlicher Ablauf der Qualifikation:

Wir bieten eine praxisorientierte Weiterbildung, die bundesweite Rechtsgrundlagen erfüllt. 


Sie erwerben die Qualifikation über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten (außerhalb der Schulferien NRW). Beginn ist in der Regel im Herbst eines Jahres. 

Für die Teilnahme an den Präsenzterminen sind Sie von Ihren Einrichtungen freizustellen. 


Unsere Leistungen:

  • Einführung in Themen, Anforderungen und Curriculum zur Abschlussprüfung
  • Begleitung und Anleitung bei der Findung und Erarbeitung des Projektthemas unter Berücksichtigung des personenzentrierten Ansatzes
  • Bereitstellung von Quellen und Material zur Erarbeitung der prüfungsrelevanten Inhalte
  • Bereitstellung von Leitfragen zur Reflexion der erarbeiteten Inhalte entlang des personenzentrierten Ansatzes
  • Begleitung und Beratung bei der Vorbereitung auf die dreiteilige Abschlussprüfung
  • Organisation und Durchführung der Abschlussprüfung
  • individuelles Zeitkontingent für Beratungen und individuelle Beratungszeit nach Vereinbarung
  • Als ergänzendes Arbeitsmittel verwenden wir die Lernplattform Moodle sowie eine Video-Meeting Plattform (Webex). Dafür benötigen Sie ein geeignetes Endgerät mit Kamera und Mikrofon. 


Abschlussprüfung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (gFAB)

Die Abschlussprüfung gliedert sich in drei Teile:

  1. Praxisbezogenes, personenorientiertes Projekt:
  • Durchführung: Die Teilnehmenden führen über einen Zeitraum von 3 Monaten ein praxisbezogenes, personenorientiertes Projekt mit einem oder mehreren Klienten/-innen ihrer eigenen Einrichtung durch.
  • Projektarbeit: Die Erstellung einer schriftlichen und benoteten Projektarbeit ist Teil dieses Projekts. 


  1. Schriftliche Aufsichtsprüfung (Klausur):
  • Dauer: 240 Minuten
  • Inhalt: Die Klausur umfasst Prüfungsfragen zu den einzelnen Modulen der Qualifikation und wird benotet.


  1. Präsentation des personenorientierten Projekts:
  • Prüfungsausschuss: Die Präsentation erfolgt vor einem Prüfungsausschuss des Instituts Bildung & Beratung Bethel und des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).
  • Fachgespräch: Im Anschluss an die Präsentation findet ein Fachgespräch statt.
  • Dauer: Insgesamt 45 Minuten, auch dieser Prüfungsteil wird separat benotet.


Erfolgreicher Abschluss: Die Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung (gFAB) ist erfolgreich abgeschlossen, wenn alle drei Einzelleistungen bestanden sind. Mit Bestehen der Prüfung erwerben Sie zudem die Ausbilder/-inneneignung nach § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes. 


Voraussetzungen für die Zulassung zu dieser Qualifikation:

  • Ausbildungsabschluss: eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung anerkannten Ausbildungsberuf und einer sich anschließenden mindestens zweijährigen, einschlägigen Berufspraxis.
  • Einzelfallprüfung: Darüberhinausgehende Zulassungen unterliegen einer Einzelfallprüfung.
  • Bestehendes Arbeitsverhältnis: Grundsätzlich ist für die Teilnahme an der Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung ein bestehendes Arbeitsverhältnis innerhalb einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder bei einem anderen Anbieter notwendig, da andernfalls kein regelmäßiger Zugang zum Personenkreis von Menschen mit Behinderung im Kontext der Teilhabe am Arbeitsleben gewährleistet ist. Dieses ist etwa für die Durchführung des praxisbezogenen Projekts zwingend notwendig.


Für die Teilnahme an einer verkürzten Form der gFAB bei Bildung & Beratung ist die vorherige Durchführung unseres Assessment-Centers zur gFAB mit dem Ergebnis der Empfehlung zu einer verkürzten Form der Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung erforderlich.

Dazu benötigen wir Bewerbungsunterlagen in Form von einem Lebenslauf und dem Nachweis über die Erfüllung der o.g. Zulassungsvoraussetzungen. Bitte senden Sie diese per E-Mail an patricia.essmann[at]bethel.de oder per Post an:


Bildung & Beratung Bethel

Nazarethweg 7

33617 Bielefeld


Die Teilnahme an unseren Seminaren beinhaltet eine umfassende Betreuung sowie Tagungsgetränke. Für Verpflegung während der Pausen verweisen wir gerne auf nahegelegene Optionen wie Bäckereien, Kantinen, Imbisse oder Supermärkte, die eine Vielzahl von Speisen anbieten.


Weitere Angebote

Tagungszentrum Bethel - Haus Nazareth (N7)

Nazarethweg 7, 33617 Bielefeld
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Tagungszentrum Bethel - Haus Nazareth (N5)

Nazarethweg 5, 33617 Bielefeld
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Webex

Videokonferenzsystem, Onlineseminar
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Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
04.11.2026
Uhrzeit
08:30 - 10:00 Uhr
Ort
Videokonferenzsystem, Webex
Datum
25.11.2026
Uhrzeit
08:30 - 12:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.02
Datum
24.05.2027
Uhrzeit
08:30 - 13:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.03
Datum
21.06.2027
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.04
Datum
22.06.2027
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.04
Datum
23.06.2027
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.04
Datum
24.06.2027
Uhrzeit
08:30 - 16:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 5, 1.04
Datum
25.06.2027
Uhrzeit
16:00 - 19:00 Uhr
Ort
Nazarethweg 7, Festsaal I (E.01)

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Bethel

Stiftung Nazareth
Bildung & Beratung Bethel


Nazarethweg 7
33617 Bielefeld
Telefon 0521/144-5770

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind wegen Förderung mildtätiger, kirchlicher und als besonders förderungswürdig anerkannter gemeinnütziger Zwecke nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Bielefeld-Außenstadt, St. Nr. 349/5995/0015, vom 23.02.2022 für den letzten Veranlagungszeitraum nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung mildtätiger, kirchlicher und als besonders förderungswürdig anerkannter gemeinnütziger Zwecke verwendet wird.
 
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