Professioneller Umgang mit herausforderndem Verhalten und Gewalt
| Kursnr. | 26-PT183 |
| Beginn | Di., 03.03.2026 |
| Ende | Di., 03.03.2026 |
| Uhrzeit | 08:30 - 16:30 Uhr |
| Anmeldeschluss | 03.02.2026 |
| Dauer | 1 Tag |
| Kursort | 33617 Bielefeld |
| Gebühr |
Teilnahmegebühr inkl. Basispaket: 198,80 € Teilnahmegebühr ohne Basispaket: 175,00 € |
Kursbeschreibung
Handlungsfähigkeit bei herausforderndem Verhalten
Diese Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende in unterstützenden Berufen, die ihre Kompetenzen im Umgang mit herausforderndem Verhalten, Gewalt und Aggression erweitern möchten. Ziel ist es, Situationen professionell zu bewältigen, Sicherheit zu schaffen und Eskalationen vorzubeugen.
Inhalte und Ablauf
Im Seminar setzen Sie sich mit Ihrer eigenen Haltung zu Gewalt auseinander und reflektieren den Umgang damit. Anhand von Lebens- und Arbeitsumfeldmodellen lernen Sie, Auslöser und Einflussfaktoren für aggressives Verhalten zu erkennen.
Sie erweitern Ihre Handlungsmöglichkeiten durch den Ansatz der balancierten Kommunikation und erfahren, welche Schritte im Eskalationsfall angemessen sind.
Voraussetzung ist die Kenntnis des einrichtungsbezogenen Gewaltschutzkonzepts.
Zielgruppe und Besonderheiten
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeitende in der Eingliederungshilfe, Pflege, Betreuung und psychosozialen Diensten. Sie ist praxisorientiert gestaltet, um die eigene Haltung zu schärfen und konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln. Kollegiale Beratung fördert den Erfahrungsaustausch und die Umsetzung im Alltag.
Lernziele
- Verstehen verschiedener Erklärungsmodelle für herausforderndes Verhalten
- Sensibilisierung für die Bedürfnisse und Gefühle der Betroffenen als verhaltensbestimmende Faktoren
- Kenntnis der eigenen Haltung und Handlungsmöglichkeiten bei Gewalt und Aggression
- Wissen um den Einsatz balancierter Kommunikation zur Deeskalation
Nach Abschluss können Sie individuelle Ansätze entwickeln, um Menschen mit Unterstützungsbedarf in herausfordernden Situationen lösungsorientiert Sicherheit und Handlungsalternativen zu bieten.
Kollegiale Fallbesprechungen und die Einbindung des eigenen Gewaltschutzkonzepts sichern den Praxisbezug und die nachhaltige Umsetzung.
Voraussetzung:
Vor der Teilnahme ist das digitale Basismodul Gewaltschutz zu absolvieren. Es dauert etwa 30 Minuten und kann zeitlich flexibel bearbeitet werden. Das Modul wird automatisch dem Warenkorb hinzugefügt. Ca. 4 Wochen vor Seminarbeginn erhalten Sie die Zugangsdaten und können das Modul eigenständig auf unserer Lernplattform absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Sollten Sie das Modul bereits separat gebucht oder absolviert haben, können Sie dies im letzten Schritt der Anmeldung anpassen.
Dieses Seminar ist auch Bestandteil der einjährigen Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung, kann jedoch auch einzeln gebucht werden.
Die Teilnahme an unseren Seminaren beinhaltet eine umfassende Betreuung sowie Tagungsgetränke. Für Verpflegung während der Pausen verweisen wir gerne auf nahegelegene Optionen wie Bäckereien, Kantinen, Imbisse oder Supermärkte, die eine Vielzahl von Speisen anbieten.
Weitere Angebote
- Prävention sexualisierter Gewalt bei Menschen mit Assistenzbedarf (PT187)
- Freiheitsentziehung in der Eingliederungshilfe: Verantwortlich handeln (PT232)
- Online Modul - Basiswissen Gewaltschutz (PT181)
- Online Modul - Freiheitsentziehung (PT182)




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