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Kursdetails

Rechtliche Grundlagen im Bereich der Eingliederungshilfe für die tägliche Praxis

Kursnr. 24-PT229
Beginn Do., 11.04.2024
Ende Do., 11.04.2024
Uhrzeit 08:30 - 16:30 Uhr
Anmeldeschluss 05.04.2024
Dauer 1 Tag
Kursort 33617 Bielefeld
Gebühr 165,00 €

Kursbeschreibung

"Mit Keinem Bein im Gefägnis"


Sie arbeiten in der Eingliederungshilfe und begleiten Menschen mit Unterstützungsbedarf in ihrer Lebensgestaltung und bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung?


Sie stellen sich bei Ihrer Arbeit selbst öfter die Frage: Was darf ich und was muss ich tun - aber auch, was darf ich nicht tun?


Der Maßstab zeitgemäßer Eingliederungshilfe und die Grundlage für ein rechtlich gesichertes Arbeiten ist die Selbstbestimmung der Klienten/-innen und die Orientierung an ihrem Wunsch und Willen.


In Zeiten von Personalmangel und Arbeitsverdichtung können – auch wohlmeinend – Grenzen schnell überschritten werden.

Damit Sie in Fragen der Aufsicht, Betreuung und Haftung bewusst und rechtssicher handeln können, lernen Sie in diesem Seminar die aktuellen rechtlichen Grundlagen kennen. Durch den Transfer auf Ihren Arbeitsalltag erlangen Sie eine größere Sicherheit im Umgang mit täglichen Anforderungen.


Zielgruppe:

Die Weiterbildung richtet sich an alle Mitarbeiter/-innen der Eingliederungshilfe, die in der Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf tätig sind, wie z. B. ambulante oder stationäre Wohnformen, begleitende Dienste oder auch alle Bereiche der beruflichen Teilhabe.

Lernergebnisse:

Die Teilnehmenden

? haben sich mit dem Recht auf Selbstbestimmung und dem Ansatz der Personenorientierung als handlungsleitende Grundlage ihres Arbeitsauftrags auseinandergesetzt

? sind sensibilisiert in der Wahrnehmung und Berücksichtigung von (auch nonverbalen) Willensbekundungen durch Klienten/-innen

? kennen die aktuellen rechtlichen Grundlagen ihres Arbeitsfeldes (Neuntes Sozialgesetzbuch, Bürgerliches Gesetzbuch BGB, Betreuungsrecht) und können diese in Bezug auf ihren Arbeitsauftrag zuordnen

? sind sensibilisiert bezüglich

       - ihrer Aufsichtspflicht und können zumutbare und unzumutbare

             Maßnahmen unterscheiden

       - möglicher Haftung und können eigene Handlungsbefugnisse

             besser einschätzen und abgrenzen

       - Handlungen, die zwangs- oder freiheitseinschränkende

             Maßnahmen bedeuten


Mit der Anwendung des hier erworbenen Wissens tragen die Teilnehmenden zur Stärkung der Selbstbestimmung von Klienten/-innen und zu einem sicheren Arbeitsumfeld bei.


Dieses Seminar ist Bestandteil der einjährigen Qualifikation zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung, kann jedoch auch einzeln gebucht werden.


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Telefon 0521/144-5770

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